Pflege-Zusatzversicherung

 

Warum eine private Pflegeversicherung abschließen?

Diese Frage kommt immer mehr auf. Aufgrund der Finanzierungslücke im Rahmen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung, kann eine private Zusatzversicherung, Sie und vor allen Dingen Ihre Familie vor hohen finanziellen Belastungen schützen.

Wer heute zum Pflegefall  wird und die Kosten nicht mehr aus der eigenen Rente und den Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung zahlen kann, muss das Sozialamt einschalten, wenn kein weiteres Vermögen vorhanden ist. Das Sozialamt mag durchaus in Vorleistung gehen, wird sich die geleisteten Zahlungen aber von den Kindern zurückholen, die in einem gewissen Umfang den Eltern gegenüber zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet sind.

Denn sie wären die Leidtragenden, wenn die Kosten sich nicht mit der gesetzlichen Rente und der Pflegeversicherung decken lassen. Im eigenen Interesse, das hart erarbeitete Vermögen zu schützen und zum Wohl der Angehörigen sollte man sich also rechtzeitig für eine ergänzende Pflegeversicherung entscheiden.

 

Sie benötigen detaillierte Informationen zum Thema Pflegeversicherung, dann empfehle ich Ihnen ein E-Book zum kostenlosen Download "Pflegeversicherung"

 

Welche Art von Pflege-Zusatz soll man wählen:

Vertragsmerkmale

Pflegerente

Pflegekosten

Pflegetagegeld

Konstanter Beitrag während der gesamten Laufzeit des Vertrages

ja

nein

nein

Übernahme eines bestimmten Prozentsatzes (z.B 80%) der nachgewiesenen Pflegekosten unabhängig von der Höhe

nein

ja

nein

Gleichbleibende Leistung unabhängig von der Pflegestufe

nein

ja

nein

Fester monatlicher Beitrag

ja

nein

ja

Abschlussmöglichkeit ohne Gesundheitsfragen, aber mit sehr langer Wartezeit bevor Versicherungsschutz bzw Leistungspflicht des Versicherers besteht

ja

nein

nein

Abschlussmöglichkeit mit verkürzter Gesundheitsprüfung, aber mit langer Wartezeit bevor Versicherungsschutz bzw Leistungspflicht des Versicherers besteht

nein

nein

ja

Keine Koppelung mit einem Sparvertrag (Verbraucherschützer empfehlen die Trennung von Versicherung und Geldanlage

nein

ja

ja

 

Auch der Gesetzgeber hat reagiert und den „Pflege-Bahr“ mit diesen Mindestanforderungen geschaffen:

·  Der Mindestbeitrag als Eigenbeteiligung muss 120 EUR pro Jahr (10 EUR pro Monat) betragen.
·  Die Krankenversicherer müssen den Tarif unabhängig vom Gesundheitszustand und vom Geschlecht kalkulieren (Unisex-Tarif).
·  Es darf keine Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge geben, es besteht Kontrahierungszwang, d.h. keine Annahmeverweigerung seitens des Krankenversicherers.
·  Mindestabsicherung in der Pflegestufe III mit 600 EUR im Monat.
·  Der jeweilige Tarif muss eine Leistung für jede Pflegestufe vorsehen.
·  Diese ist auf die Leistungshöhe der gesetzlichen Pflegeversicherung limitiert.
·  Zulagenberechtigt ist jeder Erwachsene ab 18 Jahre, der Pflegepflichtversichert ist und keine Leistungen daraus beansprucht oder beansprucht hat.
·  Bezieher oder ehemalige, auch vorübergehende Bezieher  von Pflegeleistungen können die neue Zusatzversicherung nicht mehr abschließen..
·  Abschluss einer förderfähigen Pflege-Zusatzversicherung.
·  Eine Dynamisierung in Höhe der Inflation muss vereinbart werden können.
·  Es wird eine Karenzzeit von maximal fünf Jahren vorgesehen.

Fazit: Meines Erachtens ist der Pflege-Bahr interessant, wenn Sie auf Grund von Vorerkrankungen keine andere Absicherung mehr bekommen, finanziell auf den Zuschuss angewiesen sind und nicht zu vergessen noch jung sind und den Vertrag schon zur Mindestprämie von mtl. € 10,- bekommen.

 

 

Lassen Sie uns gemeinsam suchen, dazu benötige ich:

Welche Art der Pflegezusatz wünschen Sie

Geschlecht

Geburtsdatum

Schicken Sie uns Ihr Feedback...

Gehard Huber

Kardinal-Döpfner Straße 14

83026 Rosenheim

Tel: 08031-269345

@ phone x